Advent: Zeit der Erwartung

 

Mit dem ersten Advent beginnt das neue Kirchenjahr. Das lateinische Wort Advent bedeutet Ankunft, die Ankunft Gottes in Jesus Christus. Das Kirchenjahr beginnt deshalb mit Warten - und vor allem mit Erwartung: Warten ohne Ende und Ziel ist quälend: Adventliches Warten trägt Hoffnung in sich. Weil Advent zugleich die Vorzeit zu Weihnachten ist, ist sie eine frohe Wartezeit: Wir erwarten das Kommen Christi. Auch der 24. Dezember gehört, bis zum Einbruch der Dämmerung, zum Advent.

 

Gemäß der biblischen Zeitrechnung liegen zwischen den ersten Menschen und der Geburt Christi 4000 Jahre. So lange musste die Menschheit auf das Kommen des Erlösers warten. Jeder der vier Adventssonntage steht symbolisch für 1000 Jahre. Mit jedem Sonntag nähern wir uns dem Licht seines Kommens. Die Kerzen am Adventskranz sind ein Zeichen hierfür.

 

Die Adventszeit hat viele Gemeinsamkeiten mit der Passionszeit. Beide sind Zeiten der Vorbereitung auf ein großes Ereignis. Beide haben als liturgische Farbe violett. Dadurch kommt ihr Charakter als stille Zeit zum Ausdruck. Traditionell finden in diesen Zeiten keine Tanzveranstaltungen und auch keine Hochzeiten statt.




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